Die Darstellung Ihres Monitors sollte, soweit möglich, mit Hilfe der Referenzbilder “Kontrast” und “Monitor” optimiert werden. Durch diese Bemühungen schaffen Sie die Grundvoraussetzung zur Beurteilung von Bildern und Farben am Monitor. Natürlich ist diese Vorgehensweise kein Ersatz für eine professionelle Kalibrierung. Bitte stellen Sie sicher, daß Ihre Grafikkarte auf einer Farbtiefe von mindestens 24 bit (16,7 Mio. Farben = True Color) eingestellt ist. Wenn Ihr Monitor oder Ihr Grafikkartenmenü es ermöglicht, stellen Sie die Farbtemperatur des Monitors auf ca. 6.000 K ein. An manchen Bildschirmen ist diese Einstellung nicht möglich.
Mit der Datei Kontrast können Sie die Grobeinstellungen für Kontrast und Helligkeit Ihres Monitors vornehmen. An Ihrem Monitor gibt es Einstellmöglichkeiten, die unabhängig vom Rechner sind. An fast jedem Monitor gibt es Drehknöpfe und/oder Tasten, mit denen Sie Farbtemperatur, Kontrast und Helligkeit einstellen können.1. Stellen Sie – wenn möglich – die Farbtemperatur auf ca. 6.000 K ein.2. Stellen Sie den Kontrast auf Maximum.3. Senken Sie nun die Helligkeit, bis das dunkle Q gerade noch erkennbar ist.Damit ist die Grundeinstellung für Kontrast und Helligkeit abgeschlossen.
Öffnen Sie nun die Referenzdatei “Monitor” und wählen Sie die Anzeige in voller Bildschirmgröße. Dieses Bild bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Ihre Monitoreinstellung an den Referenzprint anzupassen. Sie können sich an den vier Fotos oder an den beiden Verläufen orientieren, je nachdem, was für Sie visuell ansprechender ist.- Die Landschaftsaufnahme stellt die Natürlichkeit des Bildeindrucks in den Mittelpunkt. Das menschliche Auge ist für Abweichungen von Himmelblau oder Blattgrün besonders sensibilisiert. Die fein differenzierten Wolken weisen eine harmonische Lichterzeichnung auf. Die Wiedergabe der Wolken ist in der Graubalance neutral.- Die Papierwindmühle hat den Schwerpunkt der Wiedergabe von Details in kräftigen Farben. Die Gleichmäßigkeit sehr reiner Farben ohne Abrisse oder stufige Verläufe ist in diesem Bld wichtig. Auch in hochgesättigten Farbflächen muß die Detailwiedergabe sichtbar sein. In feinen Details wird der visuelle Schärfeeindruck beurteilt. Die Gleichmäßigkeit sehr reiner Farben ohne Abrisse oder stufige Verläufe ist hier wichtig. Auch in hochgesättigten Farbflächen muß die Detailwiedergabe sichtbar sein. Die Grauverläufe in den Lichtern sind homogen, es darf keine Stufenbildung sichtbar werden. Die Linien stammen hier aus der Faltung des Papiers.- Das Portrait stellt die natürlichen Hauttöne und Graubalance dar. Der grau changierende Hintergrund ist ideal neutral. Er sollte weich und gleichmäßig dargestellt werden, ohne Stufen und Abrisse. In den Haaren zeigt sich die Schärfe und Wiedergabe feiner Strukturen. Im schwarzen Top sollte die Stoffstruktur gerade noch sichtbar sein. Die Hauttöne sollen natürlich und fein differenziert wiedergegeben werden.- Das Porzellanarrangement hat den Schwerpunkt der Wiedergabe der Grautöne. Die 6 Farbfelder dienen der Darstellung des maximalen Farbraums. Die additiven und subtraktiven Grundfarben sind in maximaler Sättigung dargestellt. Zwischen Schwarz- und Weißpunkt sind gleichabständige Graufelder angeordnet. Sie dienen zur Ermittlung der Gammakurve. Die Differenzierung von Verläufen läßt sich hier besonders gut erkennen. Alle unbunten Bildbereiche sind neutral, das heißt in jedem Pixel sind die Werte der drei Farbkanäle identisch (R=G=B). Somit ist eine schnelle und sichere visuelle Beurteilung der Graubalance möglich.

(Quelle: http://www.photoindustrie-verband.de/dq-tool#information)

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